
Familienanloge Jungenintensivgruppe
Ängstlichkeit, Aggressivität, sexualisiertes Verhalten, Desorganisiertheit wie
auch Verhaltens- und Entwicklungsstörungen sind oft auf frühkindliche
Bindungsstörungen zurück zu führen. In den meisten Fällen ist bei den Betroffenen phasenweise ein
Entwicklungsstillstand fest zu stellen. Das Kind/der Jugendliche benötigt, um
den Stillstand aufheben zu können, eine sichere Bindung, die ihm
einfühlsam und liebevoll begegnet und verfügbar ist. Das kann eine
familienanaloge Gruppe mit kleinen überschaubaren Gruppenrahmen anbieten, da
die Kinder/ die Jugendlichen hier die notwendige Zeit und Raumstruktur mit
einem Identifikationsmodell vorfinden, über das sie die Umwelt erfahren und
verlässliche Bindungen entwickeln können.
Rahmenbedingungen:
Unsere Wohngruppe stellt ein intensives Angebot mit individual- und
systemisch pädagogischen Ansatz dar. Das Haus verfügt über ca. 200qm Wohnfläche und bietet 4 Plätze.
Jedem Kind und Jugendlichen steht ein Einzelzimmer zur Verfügung. Der Leiter der Stelle
bewohnt mit seiner Frau das Obergeschoss. Alle Räume werden zentral
beheizt und sind mit großen Fenstern ausgestattet. Für drei Bewohner steht
ein gemeinsames Bad mit Dusche und Badewanne zur Verfügung. Ein
Zimmer ist mit einem eigenem Bad ausgestattet. Dieses Zimmer erlaubt
erste Schritte in Richtung Verantwortungsübernahme und Entwicklung der
Selbstständigkeit, da der Bewohner dieses Zimmers für die Pflege des
eigenen Bades verantwortlich ist. In jedem Zimmer sind Brandmelder
installiert. Für ausreichende Brandbekämpfung mit Feuerlöschern und leicht
zu erreichende Fluchtwege ist gesorgt. Die Bewohner finden bei uns einen
lebenswerten Entwicklungsraum, in ländlichen, reizarmen Umfeld vor.
Der fachliche Ansatz unseres Hauses ist systemisch.
Auftragsgrundlage:
Die Betreuung der Kinder und Jugendlichen in unserem Haus basiert auf der
Rechtsgrundlage des § 27 i.V.m. §§ 34, 35, 35a, 41 SGB VIII (KJHG). Die
Aufnahme setzt einen Antrag auf Hilfe zur Erziehung durch die
Personensorgeberechtigten und eine entsprechende Hilfeplanung nach § 36
SGB VIII voraus.
Zielgruppe:
Aufgenommen werden Jungen ab den 8. Lebensjahr (im Einzelfall auch
jünger), die Beeinträchtigungen aufweisen, sich nicht altersgemäß entwickelt
haben bzw. sich entsprechend fühlen oder erleben. Dazu gehören primär
Störungen bzw. Beeinträchtigungen im emotionalen, sensorischen und
wahrnehmungs- sowie motorischen, sprachlichen und sozialen Bereich, die
auf Bindungsstörungen zurück zu führen sind. Diese Leitsymptome stehen in
Verbindung mit sekundären Beeinträchtigungen und zusätzlichen Störungen
wie z.B. Verhaltensauffälligkeiten bedingt durch ungünstig verlaufene
Sozialisation oder entsprechendes Umweltverhalten. Mögliche Folgen sind
Aggression, Verlust des Vertrauens in soziale Bezüge und
Entwicklungsrückstände, die häufig einen intensiven
pädagogischen Bedarf mit Beziehungsangeboten über den normalen
Dienstalltag hinaus und die Fremdunterbringung begründen.
Für die Aufnahme bei uns, ist die Homogenität der Gruppe ein wichtiges
Entscheidungskriterium. In der Regel ist die Frage des Alters eines neu
aufzunehmenden Kindes/Jugendlichen von der Altersstruktur abhängig, die
wir aktuell in der existierenden Gruppe vorfinden. Um eine Gruppenstruktur mit möglichst
günstigen Entwicklungsbedingungen für unsere Bewohner zu erhalten, können wir
Kinder und Jugendliche mit
- nach Gdb/MdE - Tabelle mittlerer bis schwerer körperlicher- u. geistiger Behinderung,
- verfestigter Neigung zu schwerer Sachbeschädigung und Delinquenz,
- hohem Aggressionspotenzial bzw. Gewalttäter,
- Drogen- bzw. mit multitoxikologischer Problematik,
- schwerwiegenden sexuellen Entwicklungsstörungen bzw. Sexualstraftäter,
- verfestigter rechtsradikaler Disposition,
- suizidaler Problematik
Aufnahmeverfahren:
Die Aufnahmeentscheidung fällt — soweit möglich — nach persönlichem
Gespräch mit dem Kind oder dem Jugendlichen und dem Gespräch mit den
am bisherigen Erziehungsprozess wesentlich beteiligten Personen. Entwicklungsberichte,
Verhaltensbeobachtungen, Gutachten usw. möchten wir zur Vorabinformation hinzuziehen.
Bei der Aufnahme in unser Haus sollte absehbar sein, dass die Kinder und
Jugendlichen sich auf ein familienähnliches und kontinuierliches
Beziehungsangebot einlassen können und, dass dieses Beziehungsangebot Entwicklungsfördernd für sie sein kann.
Eine klare Entscheidung aller Beteiligten stellt die Grundlage für eine
Aufnahme dar. Die Aufnahmemodalitäten wie z.B. Anbahnung, Probewohnen
und Zeitraum können individuell vereinbart werden. In einem ersten Hilfeplangespräch
werden die Erwartungen und Wünsche abgewogen und einvernehmlich erste Ziele festgelegt.
Mitarbeiter:
- Frank Mönnig, Dipl.-Sozialpädagoge, in Ausbildung zum systemischen Berater/Therapeut, KFZ-Mechaniker, Leiter der Projektstelle (lebt mit der Gruppe im selben Haus)
- Dipl. Sozialpädagogin, Erzieherin,
- Dipl. Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin
- Die Ehefrau des Projektleiters arbeitet in der Gruppe als Hauswirtschafterin
- Fachstellenschlüssel 1:1,5
Angaben zum Haus:
Die Gruppe liegt ländlich am Stadtrand von Altenberge im Kreis Steinfurt. Im
grosszügig geschnittenen Erdgeschoss befinden sich der Gemeinschaftsraum,
Büro- und Diensträume mit Schlafgelegenheit für evtl. Nachtwachen, eine Küche
mit Esszimmer, das auch als Gemeinschaftszimmer genutzt wird. Drei
Zimmer für Kinder und Jugendlichen sind im Erdgeschoss des Hauses, eines
ist ein Dachzimmer. Auf der Rückseite des Hauses schließt sich ein ca. 1,5ha
großes Grundstück mit Garten und einer Obstwiese an, auf der wir Schafe
halten.
Es besteht eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel sowie alle
erforderlichen Schulformen. In direkter Nähe befinden sich ein kleines
Hallenbad, ein Skatepark, eine für die Einrichtung nutzbare Sporthalle,
verschiedene Sportvereine mit jederzeit nutzbarem öffentlichem Fußballplatz
und eine Grundschule mit sonderpädagogischem Schwerpunkt.
Leistungsangebot
Allgemeine Grundleistungen:
- Intensive Zusammenarbeit mit den Schulen, Praktikums- und Ausbildungsbetrieben
- Fachärztliche Versorgung durch geeignete Speziallisten
- Klientenbezogene Verwaltungsarbeiten
- Regelmäßiges Einüben lebenspraktischer Fertigkeiten im Bereich der Erhaltung der Wohnressourcen durch erledigen des Abwasches, Zimmer aufräumen, Wäschepflege oder bspw. Fahrrad reparieren innerhalb einer vorgegebenen Zeitstruktur
- Gestaltung von Gruppenatmosphäre und Wohnfeld
- Förderung des Sozialverhaltens durch ein verlässliches Bindungsangebot
- Beziehungsentwicklung innerhalb der Gruppenmitglieder
- Förderung der gemeinsamen Umweltexploration
- Freizeitgestaltung
- Förderung der Gesundheit
- Schaffung von Voraussetzungen für eine körperlich gesunde Entwicklung
- Förderung der Schulentwicklung und Berufsausbildung
- Hilfe und Begleitung bei der Bewältigung familiärer und persönlicher Krisen
- Sozial-emotionale Förderung und die Anregung der Persönlichkeitsentwicklung durch das Angebot einer vertrauensvollen und unterstützenden Umgebung
- Bildungsförderung unter geschlechtsspezifischen Ansätzen und Förderung des interkulturellen Zusammenlebens
- Vor- und Nachbereitung von Hilfeplangesprächen mit den Jugendlichen
- Hilfeplanung, Erziehungsplanung
- Methodische Arbeit mit der Herkunftsfamilie
- Vorbereitung einer Rückkehr in die Herkunftsfamilie oder der Verselbständigung soweit das möglich ist und in Hilfeplangesprächen vereinbart wurde
- niedrigschwellige Nachbetreuung
Unser Haus stellt eine familienanaloge Lebensgemeinschaft dar. Die Eheleute
Mönnig leben gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen permanent im
gleichen Haushalt. Eine pädagogische Fachkraft steht zusätzlich auch bei
geringerer Auslastung der Einrichtung mit einer halben Stelle zur Verfügung.
Bei voller Auslastung werden zusätzlich pädagogische Fachkräfte eingestellt.
Wir stellen eine eine Betreuungsdichte von mindestens 1:1,5 sicher.
Teilnahme an einem familiären Leben:
Die betreuten Kinder und Jugendlichen erhalten das Angebot eines
intensiven Zusammenlebens und damit auch das Angebot der Teilnahme am
familiären Leben der im Haus lebenden Leitung. Sie lernen alternative
Lebensstile kennen und erleben neue Modelle für Elternschaft, Partnerschaft
und Außenbeziehungen. Hier geht es um das Bereitstellen einer
entwicklungsförderlichen und enttraumatisierenden Atmosphäre des
miteinander Lebens.
Zielsetzung der pädagogischen Arbeit:
Grundsätzlich steht das Entwicklungsziel zu einer sozial- , integrierten
Persönlichkeit mit dem Blick auf einer frühen Verselbständigung beginnend mit dem 17ten Lebensjahr bzw. die
Rückführung in die elterliche Familie im Vordergrund unserer Arbeit. Die
gemeinsame Wohnform mit klaren Strukturen und intensiver Betreuung und
Beziehungsentwicklung stellt die Basis der Arbeit dar. Auf dieser Grundlage
wird der Versuch unternommen, die beeinträchtigenden Faktoren in ihren
Zusammenhängen zu erkennen, zu erklären und eine positive Entwicklung zu
ermöglichen. Dies geschieht ausgehend von einem ganzheitlichen und
positiven Menschenbild. Dabei geht es um die Förderung der
Gesamtpersönlichkeit in ihrem sozialen Umfeld und die schulische und
berufliche Eingliederung mit allen zur Verfügung stehenden
Förderinstrumenten. Eine kooperative Zusammenarbeit mit den beteiligten
Institutionen und, wenn eben möglich, mit den Eltern streben wir
grundsätzlich an.
Elternarbeit:
Die Zusammenarbeit mit den Eltern bzw. Bezugspersonen der betreuten
Kinder und Jugendlichen ist für uns ein entscheidender Bestandteil. Wir
arbeiten mit den Eltern oder Bezugspersonen beratend und
stressreduzierend, da sie meist selber sehr unter der Problematik und den
daraus resultieren den Verhaltensweisen leiden. Daher pflegen wir eine
sensible und behutsame Umgangsweise, um eventuelle Schuld- und
Versagensgefühle und/ oder Hilflosigkeit aufzufangen und nicht auf das
Kind oder den Jugendlichen übertragen zu lassen. Die Eltern sollen möglichst
immer über die Entwicklung des Kindes informiert sein und an ihr teilhaben.
Regelmäßige Elterngespräche – z.B. in der Gruppe, aufsuchend, wie auch
telefonisch - zum kontinuierlichen Austausch werden von uns angestrebt.
Die Grenzen unserer Elternarbeit finden sich in den eventuell notwendigen
Fällen, dass die Kinder oder Jugendlichen vor den Eltern geschützt werden
müssen und daher kein Kontakt stattfinden kann. Bei Grenzfällen kann in
Hilfeplangesprächen jedoch ein begleiteter Besuchskontakt ausserhalb der
Gruppe vereinbart werden.
Methoden der Arbeit:
Der Schwerpunkt unserer Methoden liegt im handlungsorientierten Ansatz mit systemischen Kommunikationsprinzipien. Jedes Kind, jeder Jugendliche soll nach seinen individuellen Begabungen gefördert werden. Besondere Bedeutung haben autopoietischen Ressourcen der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Wo der individuelle Bedarf die inneren Ressourcen unserer Einrichtung übersteigt, werden wir externe Angebote wahrnehmen.
Unsere Einrichtung lädt förmlich dazu ein, etwas zu bauen, etwas an zu pflanzen und zu beobachten wie etwas wächst und Freude an der Natur und den verantwortungsvollen Umgang damit zu entwickeln.
Sozialpädagogische Theorie und entsprechende methodische Umsetzung (z.B. durch Förderprogramme, gezielte Einzelbetreuung und erlebnispädagogischen Elementen) sind wesentliche Bestandteile unserer Arbeit.
Prinzipien unserer Arbeit:
Die Wertebasis unseres Arbeitens ist unsere systemische Grundhaltung. Damit versuchen wir folgende Arbeitsgrundlage herzustellen.
- Aufbau einer positiven, tragfähigen Beziehung zum Erziehenden.
- Einüben des Einhaltens von Absprachen und Regeln, einschließlich der Verantwortungsbezogenen Übernahme übertragener Aufgaben
- Regelmäßiger Schulbesuch oder kontinuierliche Berufsausbildung/ Praktikum
- Aufbau einer positiven Erlebnisfähigkeit
- Aufbau und Pflege von sozialen Kontakten im Hinblick auf sozial- emotionale Bindungsfähigkeit
- Möglichst realitätsbezogener Umgang mit Geld, persönlichen, gemeinschaftlichem und fremden Eigentum
- Entwickeln und Erproben sinnvoller und angemessener Verhaltensweisen, Handlungsmöglichkeiten und Problemlösungsstrategien
- Einüben positiver Fehlerbewältigung
- Systematischer Einsatz von Verstärkertechniken
- Eigenverantwortlichkeit für den eigenen Körper, die eigenen Angelegenheiten
- Förderung unter Beachtung von Begabungen, Stärken und Schwächen
- Aufbau einer gesunden Ich-Identität
- Problembeurteilung unter Einsatz systemischer Erkenntnistherorie
Die Umsetzung dieser Prinzipien erfolgt aus sozialpädagogischer Sicht mit
entsprechend methodischem Handlungsansatz. Die uns anvertrauten Kinder- und Jugendliche werden
in ihrer Selbstorganisation gefördert und dabei unterstützt ihrer Bezugssysteme zu erweitern.
Neben der Alltagsgestaltung ist der Freizeitbereich, bezogen auf die Bedürfnisse der Betreuten, von
besonderer Bedeutung. Dieser Bereich ist insbesondere geeignet, individual- und
erlebnispädagogisch vorzugehen.
Für die gezielte Einzelarbeit und intensive Betreuung bieten wir qualifizierte, erfahrene, motivierte und engagierte
Mitarbeiter im beschriebenen Betreuungsschlüssel.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit:
Die individuellen Beeinträchtigungen und Störungsbilder der einzelnen Kinder
und Jugendlichen fordern eine enge Zusammenarbeit mit anderen
Disziplinen. Wir arbeiten mit externen Kinder- und Fachärzten, Diplom-
Psychologen, Fachärzten der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Logopäden,
Krankengymnasten und Ergotherapeuten zusammen. Darüber hinaus
bestehen im Mitarbeiterteam unserer Wohngruppe bereits intensive
Erfahrungswerte in der Zusammenarbeit mit stationären Kinder- und
Jugendpsychiatrien. Bestehende Maßnahmen bei der Aufnahme des Kindes
werden nach Möglichkeit und Wunsch weitergeführt und begleitet.
Qualitätsstandards:
Grundlage ist eine fachliche Konzeption. Sie wird regelmäßig
überarbeitet und angepasst. Das fachliche interne Controlling findet auf
verschiedenen Ebenen gemäß den aktuell geltenden Qualitätsstandards
statt:
- Entwicklungsprotokolle/ -berichte, Dokumentation
- Pädagogische Eingangs- und Verlaufsdiagnostik
- Teambesprechung in regelmäßigen Abständen
- Fall- und Teamsupervision durch externe Supervisoren
- Austausch mit Kollegen aus anderen Projekten durch (Vernetzung)
- Verbandsarbeit beim Landesverband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe e.V. (VPK)
- Regelmäßiger Austausch mit den Sachbearbeitern der zuständigen Jugendämter.
- Regelmäßige Fortbildung der Mitarbeiter und der Leitung
- Fallbezogene Hilfeplangespräche mit Mitarbeitern der Kostenträger
- Entwicklung von Präventionskonzepten
- interdisziplinäre Zusammenarbeit
- Qualitätsdialog mit dem örtlichen Jugendamt
- kontinuierliche Konzeptentwicklung
- Transparenz der Einrichtung und des individuellen Hilfeverlaufs
- Übersichtlichkeit der Einrichtung
Zusatzleistung und Nachbetreuung:
Grundsätzlich ist der Verbleib des einzelnen Jugendlichen in unserer Gruppe
bis zum frühen Erwachsenenalter möglich. Wenn ab zu sehen ist, dass sich
die Tagestrukturierung verfestigt hat, die Integration in eine
Berufsausbildung, Schule oder Arbeit gelungen ist und der Umgang mit Geld
und dem eigenem Konto kein Problem mehr darstellt, wird mit allen
beteiligten abgewogen, ob der Umzug in die eigene Wohnung mit der
ambulanten Betreuung geeigneter ist, die Verselbständigung zu fördern.
Sukzessiv wollen wir über “Betreutes Wohnen”, “Nachbetreuung” und ggf. weitere
Begleitformen den Schritt in die Selbständigkeit erreichen.
Auf Wunsch bieten wir den Familien oder einzelnen Familienmitgliedern systemische Therapie und/oder systemische Beratung an.
Kosten
Die Finanzierung der Hilfe geschieht in der Regel über die zuständigen Jugendämter mittels eines Tagespflegesatzes.
Der beträgt zur Zeit 136,73€.
Das Taschengeld und das Bekleidungsgeld werden gesondert abgerechnet.
Für die Abrechnung liegt eine gültige Entgeltvereinbarung mit dem örtlichen Jugendamt (Kreis Steinfurt) zu
Grunde.